Komische Oper von Anton Urspruch
(uraufgeführt 1897)

Anton Urspruch, Schüler und enger Freund von Franz Liszt, ist ein zu unrecht vergessener, verfemter Komponist. Berühmt wurde Urspruch mit seiner 1897 uraufgeführten Oper "Das Unmöglichste von Allem".
Die Handlung dieser komischen Oper lässt an Mozarts "Cosi fan tutte" oder an Rossinis "Der Barbier von Sevilla" denken: Bei einem Fest der spanischen Königin entsteht ein Disput, wie gut Frauen von ihren Vätern, Brüdern oder Gatten beschützt werden können. Die Königin vertritt die Meinung, "Das Unmöglichste von Allem" sei, eine liebende Frau zu behüten. Der Edelmann Roberto wettet dagegen, er könne seine Schwester Diana vor jedem Werben beschützen. Die Königin geht die Wette ein. In einem rasanten Verwechslungsspiel mit einer hinreißenden Musik, die an Mozarts Ensemblekunst erinnert, schlägt die Handlung manche Kapriole, bevor mit dem glücklichen Ende der Beweis erbracht wird: eine liebende Frau zu behüten, ist "Das Unmöglichste von Allem"...
Ein großer ungewöhnlicher musiktheatralischer Spaß und die beinahe einzige, musikalisch und textlich gleichermaßen witzige Oper in deutscher Sprache.
Musik: Anton Urspruch
Libretto : vom Komponisten, frei nach der gleichnamigen Komödie von Lope de Vega, pianissimo-musiktheater München
Inszenierung: Peter P. Pachl
Ausstattung: Robert Pflanz
Tourneezeitraum: nach Vereinbarung, ausgenommen Januar
Programmdauer: ca. 180 Minuten zzgl. Pause
Besetzung: Orchester, Sänger